News | Meldungen

6. Dezember, 2009

Mein Agenturwechsel zu ImageTrust

Mit einer Reihe von Kollegen habe ich meine langjährige Agentur VISUM verlassen und mich der neuen Agentur ImageTrust angeschlossen. Grund war vor allem der Wunsch, einer stärker journalistisch orientierten Agentur anzugehören, die mit einer breit angelegten Aufstellung auf die veränderten Bedingungen des Marktes reagiert.
Imagetrust

So will ImageTrust neben dem reinen Bildverkauf Crossmedia-Produktionen anbieten, Bücher und Prints der Fotografen verkaufen, Unternehmen und Printmedien fotografisches KnowHow im Bereich digitaler Archivierung, Bild-und Gestaltungskonzeption und der Entwicklung spezifischer Bildsprache anbieten. Daneben organisiert ImageTrust eigene Workshops zu allen Fragen der Fotografie, in denen die Bildredakteure und Fotografen über entsprechende Kompetenz verfügen.

Auch die Zusammensetzung der Fotografen ist zukunftsgewandt: viele von Ihnen sind noch sehr jung und haben ihre fotojournalistische Ausbildung u.a. an der FH Hannover erhalten.

www.imagetrust.de


5. Dezember, 2009

Jo Röttger kommt am 16. Dezember zu einem Vortrag nach Hannover

Den renommierten Fotografen Jo Röttger, ehemals Vertragsfotograf beim ZEITmagazin, habe ich zu einem Vortag am 16. Dezember um 16 Uhr in den Hörsaal des Design-Centers eingeladen.

Jo Röttger ist als Fotograf ein Überzeugungstäter. Neben den Aufträgen, mit denen er seinen Lebensunterhalt verdient, hat er in den Jahren seiner langjährigen Karriere immer wieder eigene Projekte realisiert. Obwohl er sich nach seinem Studium bei Ulrich Mack an der FH Dortmund einen Ruf als herausragender Fotojournalist erwarb, hat Jo Röttger besonders bei seinen eigenen Projekten immer auch andere Tasten auf der Klaviatur der Fotografie angeschlagen und ist zwischen den Genres Portrait, Essay und Dokumentarfotografie hin und her gewechselt, wie es gerade seiner Lust und seinem Interesse an der Fotografie entsprach. Dabei hat er die Kleinbildkamera gegen die Großformatkamera getauscht oder die Panoramakamera. Immer sind dabei interessante und faszinierende Arbeiten entstanden.

Jo Röttger

Um eine solche handelt auch Jo Röttgers Buch »Wilson’s World«, das gerade zur Frankfurter Buchmesse bei Peperoni Books erschienen ist. Dafür hat er den weltberühmten Theatermacher Robert Wilson auf seinem rastlosen globalen Flug begleitet. Im Watermill Center, Long Island, in seinem Apartment in New York, bei Vorbereitungen und Proben zu verschiedenen Inszenierungen in Warschau, Paris, Berlin und Taiwan, bei der Begegnung mit Derwischtänzern in Istanbul und Athen, bei der Eröffnung der VOOM Ausstellung in New York.

Es ist ein spannendes und fantastisch fotografiertes Buch entstanden, das nicht nur Theaterfreunde berührt.

Am Mittwoch, den 16. Dezember, wird Jo Röttger seine Arbeit im Hörsaal des Design-Centers in Hannover präsentieren. Dazu sind nicht nur die Studenten der FH-Hannover herzlich willkommen. Der Vortrag ist öffentlich und der Eintritt frei.


2. Dezember, 2009

Vertrag ist unterschrieben, das Festival steigt!

Fassadenplakat

Der Vertrag mit dem Elektronikkonzern Panasonic über die finanzielle Beteiligung am Lumix Festival ist unterschrieben. Damit ist die Finanzierung des 2. Lumix Festivals für jungen Fotojournalismus, das wir an der FH Hannover vom 16. bis 20. Juni 2010 durchführen, gesichert. An 5 Tagen im Juni werden erneut 60 herausragende Reportagen, Essays und Serien von jungen Fotojournalisten und Fotostudenten aus aller Welt gezeigt werden. Die beste Arbeit bekommt den FreeLens Award, dessen Preissumme für die Siegerarbeit auf 10.000 Euro erhöht wurde. Austragungsort werden das Design-Center auf der Expo Plaza und mehrere Pavillons sein.

Neben dem Ausstellungsprogramm laden wir erneut acht herausragende Fotografen nach Hannover ein. Die erste Zusage liegt bereits vor: Ernesto Bazan, italienischer Fotograf mit Wohnsitz in Mexico, wird uns seine Arbeit über Kuba zeigen. Auf dem New York Photo Festival war sein wunderbares Buch »Cuba« Gewinner in der Kategorie Photographic Book. 14 Jahre hat der Sizilianer an seinem Buch gearbeitet, das ausschließlich Schwarzweiß-Fotografien enthält. Bazans Bilder sind nicht im Stil klassischen Fotojournalismus´ aufgenommen, sondern Grenzgänger. Kein reiner Fotojournalismus, aber auch keine reine Kunst, ein wenig mystisch und abstrakt, aber immer faszinierend.

Wer schon mal schauen will, was ihn von Ernesto Bazan erwartet: www.visuramagazine.com/vm/ernesto-bazan oder www.bazancuba.com.

Auch die Festivalseite erblüht langsam wieder zu neuem Leben: www.fotofestival-Hannover.de


  • In eigener Sache