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	<title>Rolf Nobel Fotojournalismus</title>
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		<title>Au weia, arte!</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 13:39:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nobel's Kommentar dazu...]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt hat auch der Kultursender arte das Format Casting-Show für sich entdeckt. Wie es sich für einen Sender mit Anspruch gehört, geht es dabei nicht einfach um das gute Aussehen oder die schöne Stimme der Kandidaten. Nein, es muss kulturell wertvoller daher kommen. Also kamen die Programmgestalter, die sich in einer Programmreform für die Zukunft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt hat auch der Kultursender <em>arte</em> das Format Casting-Show für sich entdeckt. Wie es sich für einen Sender mit Anspruch gehört, geht es dabei nicht einfach um das gute Aussehen oder die schöne Stimme der Kandidaten. Nein, es muss kulturell wertvoller daher kommen. Also kamen die Programmgestalter, die sich in einer Programmreform für die Zukunft eine populärere Ausrichtung verordnet haben, die „freundlicher, emotionaler und zugänglicher“ sein soll, auf das Medium Fotografie. In fünf Sendungen durften sich 6 junge „Nachwuchstalente“ in Paris zu einer „Masterclass“ einfinden. Der  ehemalige Benetton-Werber Oliviero Toscani sollte ihnen an fünf Tagen entscheidende Impulse für ihre weitere Laufbahn geben. Der „Che der Werbung“ (<em>arte</em>-O-Ton) erwarte „eine neue Generation von  Fotografen“ und er fügt hinzu: „Die werden bestimmt mal berühmter als ich.“ Um dann aber gleich darauf selbst lauthals über die eigene Aussage zu lachen. Das tut er im Verlauf der weiteren Folgen nach eigenen Statements und Bemerkungen noch diverse Male. Da kommen erste Zweifel auf, dass Toscani das ganze selbst so ganz ernst nimmt.</p>
<p>Schon bald merkt der kritische Zuschauer, dass <em>artes</em> Casting-Show zwar wesentlich netter daherkommt, als die Vorbilder der Privatsender, denn richtig demontiert wird hier glücklicherweise niemand – aber Casting-Show bleibt Casting-Show. Es drängt sich der Verdacht auf, dass die jungen „Talente“ nicht nach ihren fotografischen Fähigkeiten ausgewählt wurden, sondern vor allem nach ihrer Fernsehkompatibilität und dem Wunsch, eine bestimmte Gruppendynamik zu erzeugen. Da gibt es den pubertierenden Dummquatscher in Person des Suchart Wannaset, der mit Matrosen-Kragen und hohen Schnürstiefeln planlos in der Gegend rumknipst. Phasenweise erinnert er mit seinem affektierten und inhaltsleeren Gerede an den unseligen Daniel Küblböck aus „Deutschland sucht den Superstar“. Die kokette Französin Coline Sentenac-Moise mutet an wie eine Mischung aus den Hauptdarstellern in »Die wunderbare Welt der Amelie« und »Lolita«. Egal wie unpraktisch, immer stakst sie im ultrakurzen Minirock durch die Location. Der Dortmunder Christian Kuhn verließ den Big-Brother-Container &#8211; Verzeihung – das Photo-for-Life-Studio schon nach der ersten Folge. Als etwas arroganter und selbstgefälliger Jungstar mit szenegerechter Baseballcap hätten ihn die Zuschauer ohnehin bald rausgewählt, wenn man denn wie bei Big Brother jemanden würde rauswählen können. Der Franzose Matthieu Cheneby besetzt die Rolle des sensiblen Künstlers, der unter seinem modischem Pork-Pie-Hut häufig etwa weltentrückt und verträumt aussieht. Wie sich ein Fernsehregisseur halt einen Künstler vorstellt, der laut seiner Kurzvita auf <em>arte</em> vorher eigentlich Tänzer und Zirkusartist werden wollte. Vermisst habe ich in diesem Zusammenhang nur den Hinweis im Abspann, welche Klamottenfirma die Fotogruppe ausgestattet hat.</p>
<p>Was Toscani den jungen Fotografen in seinen Statements kommentierend und wertend mitgibt, ist teils Binsenweisheit, teils überspitzt („Ein Künstler, der nicht schockiert, ist kein Künstler“), aber fast immer eine völlig irreale Berufsrealität vorgaukelnd. Das mag ja die Welt von Toscani sein, die Welt der meisten meiner Berufskollegen ist es nicht. Traurig ist dabei nur, dass <em>arte</em> damit tausenden von Flickr- und Fotocommunity-Knipsern Sand in die Augen streut und ein Berufsbild an die Wand malt, das fernab der Wirklichkeit ist. Damit wird wohl auch in den nächsten Jahren der Fotograf weit oben auf der Berufswunsch-Hitliste stehen.</p>
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		<title>3. Lumix Festival vom 13.-17. Juni 2012</title>
		<link>http://www.rolfnobel.de/3-lumix-festival-vom-13-17-juni-2012/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 20:56:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Nobel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Lumix Festival für jungen Fotojournalismus wird 2012 zum dritten Mal stattfinden. Darin kamen der Ausrichter des Festivals, der Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie der Fachhochschule Hannover und der japanische Kamerahersteller Pansasonic, Hauptsponsor des Festivals, überein. Das Lumix Festival veranstaltet die Fachhochschule Hannover gemeinsam mit dem Fotojournalisten-Verband FreeLens. Es soll die Vielfalt der journalistischen Reportagefotografie in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Lumix Festival für jungen Fotojournalismus wird 2012 zum dritten Mal stattfinden. Darin kamen der Ausrichter des Festivals, der Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie der Fachhochschule Hannover und der japanische Kamerahersteller Pansasonic, Hauptsponsor des Festivals, überein.</p>
<p>Das Lumix Festival veranstaltet die Fachhochschule Hannover gemeinsam mit dem Fotojournalisten-Verband FreeLens. Es soll die Vielfalt der journalistischen Reportagefotografie in Themen und Stilen demonstrieren und eine Leistungsschau des jungen Fotojournalismus sein. Bewerben können sich für das Ausstellungsprogramm junge Fotojournalisten bis zum Alter von 35 Jahren. Die beste Arbeit des Festivals wird von einer hochkarätigen Jury mit dem FreeLens Award ausgezeichnet, der mit 10.000 Euro dotiert ist. Daneben verleiht Panasonic für die beste Multimedia-Reportage den Lumix Award in Höhe von 5.000 Euro. Auch für diesen Wettbewerb ist das Höchstalter 35 Jahre.</p>
<p>Umrahmt werden die 60 ausgestellten Fotoserien und die Multimedia-Reportagen von einem umfangreichen Vortragsprogramm, zu dem u.a. erneut acht international bekannte Fotografen eingeladen werden und einer Fototechnik-Schau.</p>
<p>Austragungsort des 3. Lumix Festivals ist das hannoversche Expo-Gelände. Die Ausstellungen sind in mehreren der futuristischen Weltausstellungs-Pavillons untergebracht. Meeting-Point und Zentrum des Festivals ist das Design-Center, Heimat der hannoverschen Fotostudenten. Nach dem sensationellen Echo auf die Premiere 2008 und die Fortsetzung 2010 rechnen wir für 2012 mit weiteren Rekorden bei den Zahlen der Bewerber und Festivalbesucher.</p>
<p>Die Eröffnung des Festivals ist am Mittwoch, den 13. Juni. Enden wird das Festival wie immer am darauffolgenden Sonntag. Die Abschlussfeier mit der Verleihung des FreeLens Award und des Lumix Multimedia Award findet am Samstag, den 16. Juni statt.</p>
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		<title>Ausstellung und Buch »Den Menschen den Menschen erklären. 10 Jahre Fotojournalismus und Dokumentarfotografie aus Hannover«</title>
		<link>http://www.rolfnobel.de/ausstellung-und-buch-%c2%bbden-menschen-den-menschen-erklaren-10-jahre-fotojournalismus-und-dokumentarfotografie-aus-hannover%c2%ab/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Dec 2010 18:21:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Nobel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit gut 10 Jahren lehre ich nun Fotojournalismus und Dokumentarfotografie an der FH Hannover, entgegen dem bundesweiten Trend an den Fachhochschulen. Grund genug, mit einer großen Ausstellung und einem Bildband eine erste Bilanz zu ziehen. Es ist eine Anthologie, eine Blütenlese also, die Lesern und Ausstellungsbesuchern von dem Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie ab dem 11. März  geboten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Seit gut 10 Jahren lehre ich nun Fotojournalismus und Dokumentarfotografie an der FH Hannover, entgegen dem bundesweiten Trend an den Fachhochschulen. Grund genug, mit einer großen Ausstellung und einem Bildband eine erste Bilanz zu ziehen.</p>
<p>Es ist eine Anthologie, eine Blütenlese also, die Lesern und Ausstellungsbesuchern von dem Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie ab dem 11. März  geboten wird. 10 Jahre, das ist eine lange Zeit, etwa sechs Studentengenerationen lang. Und zehn Jahre hat es auch gedauert, bis die Ausbildung an der FH Hannover jetzt das richtige Etikett erhielt. Bis dato firmierte man wie so viele deutsche Hochschulen auch in Hannover unter der ungenauen Bezeichnung Fotografie.</p>
<p>Mittlerweile ist der Studiengang Erfolgsmodell und Vorzeigefach. Unsere Studenten gewinnen Preise und Auszeichnungen fast im Wochentakt. Zahlreiche Unternehmen, Stiftungen und Redaktionen lassen Bücher, Broschüren und Geschichten von hannoverschen Studenten fotografieren. Und mit dem Lumix Festival für jungen Fotojournalismus, das 2012 zum dritten Male stattfinden wird, hat der Studiengang in Zusammenarbeit mit der Fotojournalisten-Vereinigung FreeLens einen Sensationserfolg errungen, das für viele in der Bilderbranche schon zu den Pflichtbesuchen unter den internationalen Fotofestivals gehört.</p>
<p>Austellung und Buch mit dem Titel »Den Menschen den Menschen erklären«, der sich an ein Zitat des Fotografen und MoMa-Kurators Edward Steichen anlehnt, geben den ersten 10 Jahren Fotojournalismus-Studium in Hannover ein fotografisches Gesicht. Insgesamt 46 Fotografinnen und Fotografen sind vertreten. Ihre Fotos zeigen Ausschnitte aus 64 Serien und Reportagen. Sie führen uns von Orten vor der eigenen Haustür bis in die entlegendsten Flecken der Welt, etwa in Daniel Pilars Buch-Reportage über New Hanover Island im Bismarck Archipel von Neu-Guinea oder in Eileen Rahns Diplomarbeit über die Südsee-Insel Nauru.</p>
<p>Das 288 Seiten starke Buch zeigt in seinen Fotos die wundersame Kraft, die dem Fotojournalismus auch nach etwa hundert Jahren Geschichte in Ausstrahlung und Wirkung nicht verloren gegangen ist. Die Bandbreite an formalen Lösungen und Themen ist groß. Mal technisch präzise und fast sezierend wie in Stefan Krögers Diplomarbeit »Hanover, New Hampshire«, dann wieder umwerfend komisch wie in Julia Zimmermanns Oktoberfest-Bild, in dem zwei Besucher knutschen, einer sich übergibt und ein anderer auf die Wiese pinkelt. Es gibt weder Drama, Skurrilität, Schönheit, Ritual, Poesie oder Komik, die in den Fotos der Fotostudenten nicht eine Entsprechung finden würde. Dabei haben die Studenten auch formal alle Möglichkeiten ausgenutzt, die das Credo des Fotojournalismus, den Inhalt über die Form zu stellen, zulässt.</p>
<div>
<div><strong>»Den Menschen den Menschen erklären - Fotojournalismus und Dokumentarfotografie aus Hannover«. Ausstellungseröffnung und Buchvorstellung am Donnerstag, den 10. März 2011 um 17 Uhr, Design-Center Hannover, Expo Plaza 2. Die Ausstellung ist vom 11. März bis zum 8. April montags bis freitags von 9 Uhr bis 20 Uhr und samstags von 9 bis 14 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.</strong></div>
<div><strong><br />
</strong></div>
</div>
</blockquote>
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		<title>Zurück bei VISUM</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Nov 2010 19:10:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Nobel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach etwa einem Jahr Abwesenheit bin ich jetzt zu meiner alten Agentur VISUM zurückgekehrt, deren Mitglied ich fast 20 Jahre lang war. Nach und nach werden meine Bilder und Reportagen wieder auf der Seite der Hamburger Agentur erscheinen, sowie neues Material. VISUM Foto GmbH Lübecker Strasse 91, D-22087 Hamburg T. +49.(0)40.284082-0 http://www.visum-images.com http://www.buchcover.com]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach etwa einem Jahr Abwesenheit bin ich jetzt zu meiner alten Agentur VISUM zurückgekehrt, deren Mitglied ich fast 20 Jahre lang war. Nach und nach werden meine Bilder und Reportagen wieder auf der Seite der Hamburger Agentur erscheinen, sowie neues Material.</p>
<p>VISUM Foto GmbH<br />
Lübecker Strasse 91, D-22087 Hamburg<br />
T. +49.(0)40.284082-0</p>
<p>http://www.visum-images.com</p>
<p>http://www.buchcover.com</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-687" title="visum" src="http://www.rolfnobel.de/wp-content/uploads/2010/11/visum.jpg" alt="" width="533" height="95" /></p>
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		<title>Der Propeller-Riese</title>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 08:40:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Nobel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für das FreeLens-Projekt »Ein Tag Deutschland« habe ich am 7. Mai beim Propeller-Riesen Mecklenburgische Metallguss GmbH (MMG) in Waren/ Müritz fotografiert. MMG ist nicht nur Weltmarktführer in der Herstellung von Großpropellern, sondern auch Weltrekordhalter. Die beiden größten jemals gebauten Schiffspropeller kommen aus dem beschaulichen Touristenort an Deutschlands größtem Binnensee. Am 7. Mai haben etwa 500 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für das FreeLens-Projekt »Ein Tag Deutschland« habe ich am 7. Mai beim Propeller-Riesen Mecklenburgische Metallguss GmbH (MMG) in Waren/ Müritz fotografiert. MMG ist nicht nur Weltmarktführer in der Herstellung von Großpropellern, sondern auch Weltrekordhalter. Die beiden größten jemals gebauten Schiffspropeller kommen aus dem beschaulichen Touristenort an Deutschlands größtem Binnensee.<br />
Am 7. Mai haben etwa 500 FreeLenser an zahlreichen Orten in Deutschland ihre Sicht auf ein Stück Deutschlands fotografiert. Das Ergebnis wird demnächst als Bildband erscheinen und wirft aufgrund der zahlreichen Bildbeiträge wahrscheinlich ein einmaliges Schlaglicht auf das Leben in Deutschland.</p>
<p><a href="Für das FreeLens-Projekt »Ein Tag Deutschland« habe ich am 7. Mai beim Proppeller-Riesen Mecklenburgische Metallguss GmbH (MMG) in Waren/ Müritz fotografiert. MMG ist nicht nur Weltmarktführer in der Herstellung von Großpropellern, sondern auch Weltrekordhalter. Die beiden größten jemals gebauten Schiffspropeler kommen aus dem beschaulichen Touristenort an Deutschlands größtem Binnensee. Am 7. Mai haben etwa 500 FreeLenser an zahlreichen Orten in Deutschland ihre Sicht auf ein Stück Deutschlands fotografiert. Das Ergebnis wird demnächst als Bildband erscheinen und wirft aufgrund der zahlreichen Bildbeiträge wahrscheinlich ein einmaliges Schlaglicht auf das Leben in Deutschland.  www.freelens.com/foto/im-kasten-ein-tag-deutschland" target="_blank">http://www.freelens.com/foto/im-kasten-ein-tag-deutschland</a></p>
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		<title>Der Lumix Festival-Trailer für Websites ist da!</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 19:35:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Nobel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Carolyn Drake]]></category>
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		<description><![CDATA[www.youtube.com/watch?v=3jxZ_duBGB0 Aus dem gut vier Minuten langen multimedialen Trailer zum 2. Lumix Festival für jungen Fotojournalismus, dass die FH Hannover und die Fotojournalisten-Organisation FreeLens vom 16. bis 20. Juni auf dem Expo-Gelände in Hannover veranstalten, erfahren Sie alles Wichtige über das Festival, einiges über das Programm und die Philosophie der Veranstaltung und sehen Bilder der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=3jxZ_duBGB0&#038;fmt=18">www.youtube.com/watch?v=3jxZ_duBGB0</a></p>
<p>Aus dem gut vier Minuten langen multimedialen Trailer zum 2. Lumix Festival für jungen Fotojournalismus, dass die FH Hannover und die Fotojournalisten-Organisation FreeLens vom 16. bis 20. Juni auf dem Expo-Gelände in Hannover veranstalten, erfahren Sie alles Wichtige über das Festival, einiges über das Programm und die Philosophie der Veranstaltung und sehen Bilder der dort gezeigten Reportagen.</p>
<p>Sie können den Trailer kostenlos in ihre Website einbinden, an befreundete Websites weiterleiten oder in dem  <a href="http://fotofestival-hannover.de/download.html" target="_blank">Downloadbereich</a> der Festivalseite www.fotofestival-hannover.de herunterladen und verwenden.</p>
<p>Bei Fragen oder technischen Problem wende Sie sich bitte direkt an das <a title="Festivalbüro" href="http://fotofestival-hannover.de/festival-buero.html" target="_blank">Festivalbüro</a>. Dort wird man Ihnen dann schnell und effizient helfen!</p>
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		<title>Workshop in Elend und Leid</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 12:30:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Nobel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie abgebrüht und gesinnungslos manche Kollegen doch sind. Ich dachte immer, das kein Fotograf die Menschenverachtung gegenüber seinen Motiven deutlicher zeigen kann, als es der Starfotograf Michel Comte in einigen Szenen der Schweizer Fernsehdokumentation aus den 90ern über seine Arbeit macht. Darin jagt der Fotograf in Haiti wie wild Straßenkindern mit der Kamera hinterher und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie abgebrüht und gesinnungslos manche Kollegen doch sind. Ich dachte immer, das kein Fotograf die Menschenverachtung gegenüber seinen Motiven deutlicher zeigen kann, als es der Starfotograf Michel Comte in einigen Szenen der Schweizer Fernsehdokumentation aus den 90ern über seine Arbeit macht. Darin jagt der Fotograf in Haiti wie wild Straßenkindern mit der Kamera hinterher und knallt ihnen das Blitzlicht ins Gesicht. Und in einer anderen Szene drapiert er in einem Totenhaus die Leichen von zwei Kleinkindern um, weil ihre Positionen nicht seinem ästhetischen Empfinden entsprechen. Doch jetzt ist da jemand, der sich offenbar bemüht, in Sachen Skrupellosigkeit und Unsensibilität Michel Comte den Rang abzulaufen.</p>
<p>Da bietet ein Fotograf namens Zoriah Miller (den Namen sollten wir uns merken!) auf Lightstalker und seiner eigenen Website einen einwöchigen Fotoworkshop auf Haiti für 4.000 Dollar an, Reisekosten und persönliche Ausgaben natürlich exklusive. Dafür will der Fotograf, der sich in einem Film auf YouTube mit Biker-Handschuhen und immer ganz cool fotografierend durch Konflikte in Israel kämpft, den »Studenten« des Workshops seine reichhaltigen Erfahrungen in der Krisenfotografie vermitteln. Er wird die Teilnehmer in die zerstörten Zonen führen und in gefährliche Situationen, so Millers Werbung, und ihnen das Überleben und die Organisation des Jobs in schwierigen Situationen beibringen. Klappt der Business-Plan des Zynikers, dann macht er damit 16.000 Dollar in einer Woche. Natürlich wird das Ganze von ihm noch als ehrenwertes Unterfangen dargestellt, denn die Fotos der Workshopteilnehmer »keep up awareness of a very important issue that will soon fade from the news, while the needs of the Haitians will continue.«</p>
<p>Bleibt nur zu hoffen, dass er es bei den versprochenen Lehrinhalten belässt und den Teilnehmern nicht auch noch seine Berufsethik beibringen will. Aber auf der anderen Seite: Wer da mitmacht, bei dem ist vermutlich eh Hopfen und Malz verloren!</p>
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		<title>Festivalkalender füllt sich</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 18:52:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Nobel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Vorträge]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem Anfang Januar die heiße Phase der Vorbereitung des 2. Lumix Festivals für jungen Fotojournalismus (16. bis 20. Juni 2010) begonnen hat, füllt sich allmählich der Festivalkalender. Mit Carolyn Drake, Ernesto Bazan, Ed Kashi und David Burnett haben die ersten vier der insgesamt acht hochkarätigen Vortragsgäste zugesagt. Die 38jährige Amerikanerin Carolyn Drake hat diverse Preise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem Anfang Januar die heiße Phase der Vorbereitung des 2. Lumix Festivals für jungen Fotojournalismus (16. bis 20. Juni 2010) begonnen hat, füllt sich allmählich der Festivalkalender.</p>
<p><a href="http://www.rolfnobel.de/wp-content/uploads/2010/01/Bild-42.png"><img class="alignleft size-full wp-image-587" title="Bild 4" src="http://www.rolfnobel.de/wp-content/uploads/2010/01/Bild-42.png" alt="" width="100%"/></a></p>
<p>Mit Carolyn Drake, Ernesto Bazan, Ed Kashi und David Burnett haben die ersten vier der insgesamt acht hochkarätigen Vortragsgäste zugesagt.</p>
<p>Die 38jährige Amerikanerin Carolyn Drake hat diverse Preise für ihre Arbeit erhalten, darunter 2008 den World Press Award für eine Geschichte über die Kohleindustrie der Ukraine. Sie lebt in Istanbul und Schauplatz ihrer Reportagen ist häufig Zentralasien.</p>
<p>Ed Kashi zählt zu den Pionieren der Fotografie im Internet und er hat maßgeblichen Anteil an der Entwicklung eigener Erzählweisen in Multimedia. Daneben ist Ed Kashi aber auch ein hervorragender Fotograf, zu dessen Kunden National Geographic, New York Times Magazine, Geo und Time Magazine gehören.</p>
<p>Ernesto Bazan stammt aus Italien und ist ein fotografischer Vagabund. Er hat lange in New York gelebt, danach 14 Jahre lang auf Kuba und lebt zurzeit in Mexiko. Die gesammelten Bilder aus Kuba haben ihm im letzten Jahr den Preis für das schönste Fotobuch des Jahres auf dem New York Photo Festival eingebracht. Doch schon vorher hat der 50jährige zahlreiche Auszeichnungen für seine Arbeit erhalten, darunter den World Press Award und den Eugene Smith Grant.</p>
<p>David Burnett ist ein alter Haudegen des Fotojournalismus und spielt auf der Klaviatur des Mediums wie kaum ein zweiter. Er hat Senator Ted Kennedy ebenso fotografiert wie Bob Marley, Sport wie Politik, Landschaft wie Portrait. Und das alles mit Kleinbild, Mittelformat und Großformat. Als Fotograf hat er Geschichte geschrieben und er hat sie auch fotografiert, u.a. alle US-Präsidenten der letzten Jahrzehnte: Barack Obama, Ronald Reagan, Lyndon B. Johnson, Richard Nixon, Jerry Ford, Jimmy Carter, Bill Clinton, George Bush. Für sein umfassendes Werk hat David Burnett viele Preise bekommen, darunter den World Press Award und den Robert Capa Award.</p>
<p>Auch die Zahl der Bewerber für eine der insgesamt 60 Ausstellungspätze des Lumix Festivals wächst weiter an. Knapp einen Monat vor Ablauf der Bewerbungsfrist sind es schon 290 und es ist zu erwarten, dass die Bewerberzahl von rund 430 aus dem Jahre 2008 weit übertroffen wird. Rekordverdächtig ist schon jetzt die Zahl der 55 Länder, in denen die Bewerber beheimatet sind. Bei der Premiere des Festivals immJahre 2008 waren es noch 21.</p>
<p>Mehr infos unter <a href="http://www.fotofestival-hannover.de">www.fotofestival-hannover.de</a></p>
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		<title>Eine Renaissance der Kooperativen?</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 17:01:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Nobel</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>In den 80er Jahren nahm die Zahl der Zusammenschlüsse von Fotografen zu Kooperativen, Fotografenagenturen und Fotografen-Büros derart zu, dass selbst Kenner der Szene schon mal den Überblick verlieren konnten. Die Vorteile dieser Zusammenschlüsse liegen auf der Hand. Man konnte sich z.B. einen Teil der teuren Ausrüstung teilen. Blitzanlage, Dunkelkammer, Diaprojektor, Studioequipment, das alles brauchte man nur einmal und meistens besaß einer der Fotografen etwas von diesen Gerätschaften, die dann alle nutzen konnten. Und konnte einer der Fotografen einen Auftrag nicht annehmen, weil er an diesem Tag schon von einem anderen Kunden gebucht war, dann gelang es ihm nicht selten, diesen Job an einen Büro-Kollegen zu vermitteln. Denn hatte die Kooperative bei den Auftraggebern einen guten Ruf, dann war es dem Kunden oftmals egal, wer den Auftrag erledigte. Hauptsache, er war vom Tisch. Daneben konnten junge Fotografen in diesen Kooperativen die Phase der intensiven Auseinandersetzung mit der Fotografie, die nach dem Studium zumeist vorbei ist, im professionellen Alltag mit den Kollegen im Büro fortsetzen. So profitierten alle von der Gemeinschaft.</p>
<p>Anfang der 90er begann dann langsam die Auflösung vieler dieser Fotografen-Kooperativen. Über die Ursachen kann man nur spekulieren. War es die allgemeine Flucht in die Individualität, war es der Kostendruck des Mietanteils für das Büro oder war es einfach nur vorbei mit der Wohngemeinschaftsphase, wie es bei vielen jungen Leuten irgendwann einmal der Fall ist?</p>
<p>Augenblicklich, so scheint es, kommt die Zusammenarbeit in Kooperativen und Büros wieder in Mode. Jedenfalls ist es an meiner Hochschule der Fall. Innerhalb nur eines Jahres haben sich Studenten und Ex-Studenten der FH-Hannover gleich in vier Gruppen zusammengeschlossen.</p>
<p>Unter dem Namen »2470media« (nach dem populärsten Zoom-Objektiv in der Reportagefotografie benannt) haben sich vier Studenten zu einer GmbH zusammengefunden, die sich der Fotografie im Internet verschrieben haben. Sie produzieren, unter Einbeziehung von Kommilitonen, Multimedia-Reportagen mit journalistischem Charakter. Alle vier Gesellschafter &#8211; Anna Jockisch, Michael Hauri, Daniel Nauck und Shooresh Fezoni sind noch Studenten. Dennoch war das Konzept ihrer Unternehmensgründung offenbar so überzeugend, dass sich die niedersächsische N-Bank dazu entschlossen hat, die Firmengründung mit einem Startkapital zu fördern. Noch namenlos ist die Bürogemeinschaft von Daniel Pilar, Christian Burkert, Helge Krückeberg, Michael Löwa und Franz Bischof. Ein stilvolles Büro in Hannover ist bereits bezogen und gegenwärtig läuft der komplizierte Prozess der Namensfindung. Bis auf Franz Bischof haben alle Mitglieder ihr Foto-Diplom längst in der Tasche, Franz Bischof ist kurz davor. »<a title="kollektiv25.de" href=" http://kollektiv25.de" target="_blank">Kollektiv25</a>« nennt sich der Zusammenschluss von Lucas Wahl, Lene Münch, Florian Manz und  Julius Schrank. Sie wollen von verschiedenen Orten aus arbeiten, aber einen regen Austausch pflegen. Ihre wunderschöne Website geht demnächst ans Netz. »enarro« nennt sich die Gruppe von Milos Djuric, Andy Spyra, Maria Irl und Fabian Brenneke, was soviel wie »bis zu Ende erzählen« bedeutet und auf den erklärten Willen zum Geschichtenerzählen  hinweist. Mit im Boot, so sagt die Website enarro.org, sind auch drei schreibende Journalisten.</p>
<p>Es bleibt abzuwarten, ob diese massive Gruppenbildung nur eine hannoversche Ausprägung ist, oder ob sie einen neuen Trend aufzeigt. Eines aber erreichen die Fotografen damit in jedem Fall: Der Individualisierung in ihrem Berufsfeld setzen sie das Kollektiv entgegen und der Weiterentwicklung ihrer jungen Fotografen-Persönlichkeiten kann dies nur förderlich sein.</p>
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		<title>London-Essay bei ImageTrust</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 16:06:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Nobel</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Im September habe ich in der britischen Hauptstadt einen Reise-Essay über die Stadt fotografiert, der über meine neue Agentur <em>ImageTrust</em> vertrieben wird. Er ist auch auf meiner Website zu sehen <a href="http://www.rolfnobel.de/?page_id=25" target="_blank">Reportagen+Essays | London</a>.<br />
<img class="size-full wp-image-291 alignnone" title="london" src="http://www.rolfnobel.de/wp-content/uploads/2009/12/london.jpg" alt="london" width="533" /></p>
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