Workshops | Vorträge | Ausstellungen

Seit Jahren unterrichte ich im Rahmen von Workshops für die verschiedensten Organisationen und Einrichtungen wie ver.di, der Hochschule für Künste im Sozialen, LANDMARKer oder dpa, zumeist zu den Themen »Reportagefotografie«, »Straßenfotografie« oder »Reisefotografie«.

Außerdem halte ich Vorträge und coache Redaktionen im Umgang mit Fotografie.

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»REISEFOTOGRAFIE IN LONDON«

Reisefotografie-Workshop mit Prof. Rolf Nobel und Dirk Opitz
26. Mai bis 3. Juni 2018

Wie in keiner anderen Stadt treffen in London Tradition und Architektur eines jahrhundertealten Empires auf die moderne Welt des globalen Finanzwesens mit ihren Glaspalästen und Skyscrapern, errichtet von der Avantgarde der Londoner Architekten um Norman Foster und Richard Rogers. Zur Mittagszeit treffen sich der Straßenarbeiter und der Manager zum Pint im Pub um die Ecke oder der hippe Grafikdesigner und die Sekretärin im Business-Kostüm nehmen ihren Lunch gemeinsam auf der Parkbank ein. Hier scheint Jede und Jeder seinen Platz zu finden. Wenn nicht, wird auch gern mal mit kreativen Mitteln gegen Gentrifizierung und Mietwucher gekämpft oder im Hyde Park auf die Obrigkeit geschimpft. Die etablierte Kunst in den großen Museen und teuren Galerien trifft in Vierteln wie Shoreditch auf die Street-Art an den Hauswänden. Beschauliche Garten- und Parkanlagen grenzen an Backsteinbauten aus vergangenen Industriezeitaltern.

Ich bin ein erfahrener Fotolehrer, der 16 Jahre lang als Professor an der Hochschule Hannover Fotojournalismus gelehrt hat und den die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) als »einen der einflussreichsten deutschen Fotolehrer« 2016 mit dem Dr.-Erich-Salomon-Preis ausgezeichnet hat. Seit etwa 15 Jahren führe ich Workshops durch, seit über 10 Jahren auch einwöchige Fotoreisen mit der Gruppe »Landmarker« (www.landmarker.de). Jetzt bietet ich den 9-tägigen Workshop (inkl. An- und Abreisetag) »Reisefotografie in London« auch für eine offene Gruppe von Teilnehmern an.

Anders als andere Veranstalter organisiere ich die eigentlich Reise nicht, ich gebe lediglich das Hotel und der Reisezeitraum vor. Den Flug muss jeder Teilnehmer von seinem Standort aus selbst buchen und bezahlen, ebenso sein reserviertes Zimmer im Gruppen-Hotel. Dafür erwartet die Teilnehmer dann vor Ort eine kompetente Betreuung. Neben mir wird die Gruppe noch von dem Fotografen Dirk Opitz betreut.

Nach einer theoretischen Einführung in die Reisefotografie wird die Stadt London mit all ihren spannenden Facetten fotografisch erkundet, das können die Teilnehmer/innen auf eigene Faust tun oder sich den beiden Fotolehrern auf ihren Fototouren anschließen. Sie unterstützen die Teilnehmer/innen auch bei der Planung der täglichen Touren. Am nächsten Morgen, immer nach dem Frühstück, werden die Bilder in der Gruppe oder in Einzelgesprächen besprochen und editiert. Dabei wird neben den technischen Aspekten der Hauptaugenmerk auf das Motiv, die Bildgestaltung und den richtigen Augenblick gelegt. Das Ziel ist es, den Teilnehmern umfassendes Wissen über die Reisefotografie zu vermitteln, von der Planung bis zur konkreten Arbeitsweise. Es reichen Grundkenntnisse in der Fotografie. Jeder Teilnehmer muss eine Digitalkamera mit Vario-Objektiv oder verschiedenen Brennweiten mitbringen und ein Stativ, außerdem einen Laptop und einen Kartenleser.

Die London-Reise findet statt vom 26. Mai bis 3. Juni 2018 und kostet pro Person 700 Euro inkl. Mwst. (Flug und Hotel nicht inklusive). Weitere Informationen unter do@dirk-opitz.de

Termin: Samstag, den 26. Mai bis Sonntag, den 03. Juni 2018
Zielgruppe: Journalisten, Fotostudenten, ambitionierte Fotoamateure
Teilnehmerzahl: min. 10, max. 15 (ab 18 Jahre)
Ausrüstung: Digitalkamera mit Zoomobjektiv oder verschiedenen Festbrennweiten, Akku und Speicherkarte, Stativ, Laptop, Kartenleser
Anmeldung: do@dirk-opitz.de 
Unterbringung: Mittelklassehotel in guter Lage

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»VATERLAND«

Ausstellung während des RAW 17 Photofestivals in Worpswede

Dauer: 17. September bis 15. Oktober 2017
Öffnungszeiten: dienstags bis freitags 14-17 Uhr und samstags und sonntags 11-17 Uhr
Ort: Galerie Altes Rathaus, Bergstraße 1

In der Ausstellung zeige ich Bilder aus meinem Projekt »Vaterland«, eine Suche nach der Identität Deutschlands, beginnend mit dem Fall der Mauer im Jahre 1989 bis in die Gegenwart.

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»ARBEITSWELTEN«

Die Fotoreportage: Mit Bildern Geschichten erzählen
Workshop mit Prof. Rolf Nobel während des RAW17 Fotofestivals vom 4. bis 6. Oktober in Worpswede

Reportagen zu fotografieren ist der Traum vieler Fotografen. Dafür braucht man eine Menge Wissen. Der rote Faden muss erkennbar sein, die Geschichte sollte Rhythmus haben, sie muss auserzählt sein und stilistisch aus einem Guss sein. Diese Grundlagen soll das Seminar vermitteln. Die Aufgabe wird es sein, die Arbeitswelt eines Menschen in Form einer Bildgeschichte zu fotografieren. Mit allen Aspekten, die dafür notwendig sind.

Ablauf: Am Nachmittag des ersten Tages Tag wird Prof. Rolf Nobel die Essentials der Reportage vermitteln. Nach dieser Einführung wird am zweiten Tag fotografiert. Abschluss des Workshops am dritten Tag ist das Editieren der geprinteten Bilder zu einer Reportage von 8-12 Bildern jedes Teilnehmers und die Besprechung aller Arbeiten.

Zielsetzung:
Wer das Wesen der Reportage versteht und die Elemente kennt, die sie ausmachen, verfügt über das Werkzeug zum Geschichtenerzählen in Bildern. Natürlich wird man mit einem knapp dreitägigen Workshop nicht zum virtuosen Reportagefotografen. Aber Ziel ist es, den Teilnehmern die Werkzeuge nahezubringen, an deren Beherrschung man danach eigenständig weiterarbeiten kann. Die Teilnehmer sollten eine Digitalkamera mit einem lichtstarken Zoom-Objektiv (oder ensprechende Festbrennweiten) und einem Brennweitenbereich - bezogen auf Vollformat - von mindestens 28-70mm besitzen. Ferner sollte jeder Teilnehmer einen Laptop und einen Kartenleser mitbringen.

Termin:
Mittwoch,den 04. bis Freitag, den 06. Oktober 2017
Mi 14-18 Uhr, Do/Fr 10.00 bis 18.00 Uhr Ort: n.n.
Zielgruppe: Journalisten, Fotostudenten, ambitionierte Fotoamateure
Teilnahmegebühr: 300 € / 200 € für Fotostudenten
Teilnehmerzahl: max. 12 (ab 18 Jahre)
Ausrüstung: Digitalkamera mit Zoomobjektiv, Akku und Speicherkarte, Laptop
Anmeldung:
raw-photofestival.de/workshops
Workshop-Nummer: RAW17.WS08
Kontakt: Projektgruppe RAW, Bergstraße 1, 27726 Worpswede,
workshops@raw-photofestival.de

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»Die Strasse als Bühne«

Street-Photography-Workshop mit Prof. Rolf Nobel,
2. bis 9. September 2017 in Hannover,
Zusatztermin wegen der großen Nachfrage: 24. September bis 1. Oktober,
ausgerichtet von der ver.di-Medienakademie beim ver.di Bildungswerk Niedersachsen

»Fotografieren heißt den Atem anhalten, wenn alle unsere Sinne danach streben, die flüchtige Wirklichkeit einzufangen«. Der Satz stammt von Henri Cartier-Bresson und er hat ihn auf die Fotografie allgemein gemünzt. Die Suche nach dem »magischen Moment«, wo aber ist sie bedeutsamer als in der Straßenfotografie?

Eine gute Straßenfotografie zeigt in einer Art Grundsituation Menschen im urbanen Umfeld, deren Mimik, Gestik, Körpersprache oder Interaktion in der Beziehung zum städtischen Raum eine gewisse Allgemeingültigkeit ergeben, die über den eigentlichen, winzigen Moment der Aufnahme hinaus geht. Mensch und Raum stehen gestalterisch in einer Beziehung zueinander: aus einem Spannungsfeld zwischen Harmonie und Dissonanz ergibt sich die Grundsituation. Die meisten Straßenfotografen machen sich bis zum Drücken des Auslösers so gut wie unsichtbar. Erst das blitzschnelle Heben der Kamera und das Auslösegeräusch rückt sie in die Wahrnehmung ihrer Protagonisten. Aber dann ist die Szene zumeist schon im Kasten. Situation, Moment, Ausschnitt, Licht, Distanz – alles muss von dem Fotografen in rasend schneller Geschwindigkeit erfasst und zu einem Bild zusammengefügt werden. Die Straßenfotografie, da gibt es kein Drumherumreden, ist eine besonders aggressive Form der Fotografie. Hier ist der Fotograf im direkten Sinne Jäger und Sammler. Denn das ungefragte Ablichten von Menschen auf der Straße ist zumeist nicht nur ein Verstoß gegen die Persönlichkeitsrechte, es ist der Arbeitsweise der Papparazzi gar nicht so unähnlich.

Zurzeit lebt etwa die Hälfte der Menschheit in Städten. Tendenz steigend. Das schreit geradezu nach der fotografischen Auseinandersetzung mit der Urbanität. Die Straßenfotografie ist dazu ein adäquates Mittel und vielleicht erklärt das auch ihre wachsende Bedeutung.

Vermittelt werden soll die visuelle Bedeutung der Straßenfotografie für unser Bild von historisch-kulturellen Abschnitten gesellschaftlicher Verhältnisse. Erlernt werden sollen in dem Workshop die rechtlichen, formalen und inhaltlichen Grundlagen der Straßenfotografie, sowie die verschiedenen Methoden des Vorgehens beim Fotografieren. Diskutiert werden soll dabei auch die Abwägung zwischen den rechtlichen Rahmenbedingungen, die u.a. durch das Grundgesetz, das Kunsturberrechtsgesetz und das Strafgesetzbuch geregelt werden und dem historischen Bedürfnis nach der fotografischen Dokumentation gesellschaftlicher Entwicklungsphasen.

Kosten
500 € Seminargebühren inkl. Materialien (400 € für dju/ver.di-Mitglieder)
Unterkunft und Verpflegung muss von den Teilnehmern selbst organisiert werden.
Unsere günstigen Hotelkonditionen stellen wir gerne zur Verfügung.
Infotelefon: 0511 12400 414
Der Workshop ist als Bildungsurlaub anerkannt

Anmeldung
Die Online-Anmeldung können Sie über
https://dju.verdi.de/service/veranstaltungen/++co++e2222d66-f4f8-11e6-a405-525400423e78
vornehmen