Reportagen & Essays | Ponykids in Dublin

In den ärmlichen Wohnghettos der irischen Metropole Dublin gibt es etwa 1.500 Pferde, die Kindern und Jugendlichen gehören. Schon lange sind die Pferde den Stadtherren ein Dorn im Auge, da es immer wieder zu Unfällen kommt und einige Pferde verwahrlosen. Dabei erfüllen die Pferde in den Vierteln, wo über 80 Prozent der Menschen ohne Arbeit sind eine wichtige Funktion: Sie sind Kuscheltier, Prestigeobjekt, Kamerad, aber auch Blitzableiter. Doch ihre wichtigste Funktion erfüllen sie nebenbei. Sie halten die Kinder von Drogen und Alkohol fern.

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